Dienstag, 17. April 2018

Dangerous Rush-Gefährliche Liebe - S. C. Stephens

Heute habe ich den zweiten Teil der "Rush Trilogie" von S. C. Stephens beendet und hier kommt die Rezension. Viel Spaß beim Lesen. :)







Allgemein zum Buch:


Titel: Dangerous Rush - Gefährliche Liebe
Autor/in: S. C. Stephens
Genre: New Adult Roman
Verlag: Goldmann
Ersterscheinung: 2018
Seitenanzahl: 512 Seiten
Preis: 13,00 € (Broschierte Ausgabe)



Inhalt:


Cox und Benneti sind die großen Familien des Motorradrennsports. Seit Jahren verfeindet, gibt es für die Fahrer der beiden Teams eine goldene Regel: Jeglicher Kontakt zwischen ihnen ist verboten. Nachdem Kenzie Cox für ihren Vater eine sensationelle Saison gefahren ist, hat sie für ihre große verbotene Liebe Hayden Hayes, Star der Bennetis, dem Sport und ihrer Familie den Rücken gekehrt. Doch als Haydens Rennstall dessen Exfreundin Felicia anheuert, bekommt ihre Beziehung Risse. Kenzie muss zusehen, wie Felicia das Leben als Starfahrerin einnimmt, das sie verloren hat, und offensichtlich nur ein Ziel verfolgt – Hayden zurückzugewinnen …



Meine Meinung:


Die Rezension kann eventuell Spoiler zu dem ersten Teil "Furious Rush" beinhalten.

Wer den ersten Teil der Reihe gelesen hat weiß, welche Anziehungskraft und Leidenschaft zwischen Kenzie und Hayden besteht. Genau das waren nämlich hauptsächlich die Gründe warum mir "Furious Rush" so gut gefallen hat.
Beginnt man nun mit diesem Buch wird schnell klar, dass Kenzies und Haydens heile Welt nicht mehr lange existieren wird. Darauf konnte man sich ja bereits am Ende des ersten Buches einstellen.
Erwartet habe ich daher ein aufreibendes Gefühlschaos zwischen Hayden, Mackenzie und Felicia, doch um es ehrlich zu sagen, habe ich die ersten Seiten davon gar nichts gehabt.

Die Handlung plätscherte nur so vor sich hin. Es war einem von Anfang an bewusst, dass Felicia zu einem großen Problem in der Beziehung werden wird, jedoch haben Kenzie und Hayden die ersten paar 100 Seiten einfach so getan als wäre nichts, obwohl sie innerlich ganz anders empfunden haben.

Positiv war es zu wissen was die beiden Protagonisten fühlen und denken, da die Perspektiven der beiden sich abgewechselt haben. Allerdings ist außerhalb von deren Köpfen meiner Meinung nach in der ersten Zeit, die sich sehr lang gezogen hat, gar nichts passiert.
Mir fehlte die somit die Spannung und auch die Emotionalität und das Mitfiebern, das ich noch aus dem ersten Buch kannte. Erst als ich bereits 4/5 der Geschichte gelesen hatte, habe ich das Gefühl bekommen, dass die Handlung langsam mal in die Gänge kommt.

Positiv erwähnen möchte ich jedoch die Charaktere.
Auf der einen Seiten konnte ich Kenzie in vielen Situationen verstehen und hätte wohl ähnlich gehandelt. In anderen Situationen wiederum hat sie mich etwas genervt und ich habe mich gefragt wieso sie die Dinge, die sie stören, nicht einfach mal mehr in die Hand nimmt. Zum Schluss des Buches habe ich aber die "alte" Kenzie wiedererkennen können.
Zu Hayden ist zu erwähnen, dass er mich anfangs ziemlich genervt hat. Es war zwar nachvollziehbar, wie er empfunden haben muss, als Felicia wieder in sein Leben getreten ist, allerdings hat es mich als Leser gestört wie er dabei mit Kenzie umgeht. Gegen Ende der Geschichte hat man aber denselben Effekt wie bei Kenzie gehabt, so dass ich froh war, wieder einen vernünftigen Hayden vor mir zu haben.
Allgemein kann man sagen, dass die Charaktere sich im Verlauf der Geschichte gut entwickelt haben. Vor allem die Nebencharakte wie Izzy, Aufreißer und Antonia haben die Geschichte super ausgeschmückt und meiner Meinung nach etwas schöner gemacht.
Nebenbei spielt auch Kenzies Familiensituation eine Rolle, die doch für einige emotionale Momente während des Lesens gesorgt hat.

Das Ende hätte ich mir noch etwas spannender und offener gewünscht, so dass man sich wirklich auf den dritten Teil freut, weil man gar nicht mehr abwarten kann was passiert. Bei diesem Ende kam bei mir mehr das Gefühl auf, dass es auch der letzte Teil der Reihe gewesen sein könnte.

S. C. Stephens Schreibstil ist weiterhin gut zu lesen und fördert einen angenehmen Lesefluss. Meines Erachtens nach schmückt sie die richtigen Stellen auch mit genügend Gefühlen aus, so dass ich mich an einigen Stellen zusammenreißen musste nicht ein paar Tränen zu vergießen.

Es war somit längst nicht alles schlecht an dem Buch und man konnte auch Elemente und Gefühle aus dem ersten Buch wiedererkennen. Allerdings sehe ich "Dangerous Rush" im Vergleich dazu doch als etwas schwächer an, da es mich einfach nicht zu 100 % packen konnte.

Daher bekommt das Buch von mir

4/5 Sterne.

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