Montag, 29. Mai 2017

Die Gnadenfrist - Mary Higgins Clark

Hallo :) Ich wünsche euch einen tollen Montag und einen guten und angenehmen Start in die Woche. :) Heute kommt meine Rezension zu "Die Gnadenfrist" von Mary Higgins Clark online.Viel Spaß beim Lesen :)





 

Allgemein zum Buch:

Titel: Die Gnadenfrist
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 2009
Seitenanzahl: 272 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

 

 Inhalt:

Eine Frau wird umgebracht. Ihr kleiner Sohn muss dabei zusehen. Steve, der Vater des Jungen, fordert öffentlich die Todesstrafe für den vermeintlichen Mörder, doch dann stellt eine spektakuläre Entführung die Ermittlungen auf den Kopf. Während der Entführer sein teuflisches Vorhaben in die Tat umsetzt, führt die Polizei einen dramatischen, scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Zeit.



 Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem die Protagonisten interviewt werden. Die Problematik und Konflikte des Buches werden hier bereits sehr gut dargestellt, so dass der Leser eine gute Einführung in das Buch bekommt. Die Charaktere werden einem nachvollziehbar vorgestellt, so dass es einem leicht fällt den Überblick zu behalten, was ich persönlich immer sehr wichtig  finde.
Es werden, wie desöfteren bei Mary Higgins Clark, die Kapitel aus Sicht verschiedener relevanter Personen geschrieben, was zur Folge hat, dass der Leser die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben darf. Dies gelingt Higgins Clark sehr gut und sorgt für Spannung. An manchen Stellen ist das eine Methode den Weitergang einer Handlung hinauszuzögern, da in diesem Buch sehr viel parallel geschieht. Zum einen die Entführung, zum anderen der Mord an der Mutter und zusätzlich noch der vermeintliche Mörder, der auf seine Todesstrafe wartet.
Interessant fand ich aber vor allem die Kapitel aus Sicht des kleinen Sohnes und des Täters. Bei dem Sohn hat die Autorin es geschafft das kindliche Denken super zu beschreiben, aber dennoch die Ängste und den Ernst der Lage nicht außer Acht zu lassen.
Ebenfalls zu erwähnen sind die Nebencharaktere, die super beschrieben werden und nicht vernachlässigt werden. Ich mag den Schreibstil von Mary Higgins Clark sehr, was sich in diesem Buch wieder bemerkbar gemacht hat. Obwohl man aufmerksam lesen muss, um den Überblick zu behalten, liest sich das Buch trotzdem schnell weg und man kann es nicht mehr aus den Händen legen.
Als Leser habe ich richtig mitgefiebert, was zum Beispiel die Hinrichtung des angeblichen Mörders der Mutter anbelangt, aber mich auch gleichzeitig gefragt, was für Motive wohl hinter den Verbrechen stecken. Ich konnte es kaum erwarten das alles zu erfahren.
Jedes einzelne Kapitel beinhaltet so viel Handlung, dass ich euch dazu auch gar nicht viel sagen kann ohne euch etwas zu verraten. Auch wenn das Buch nicht das Längste ist, weist es so viel Inhalt und Geschehnisse vor.
Der Aufbau des Buches ist, würde ich sagen, nicht Mary Higgins Clark typisch, zumindest nicht an allen Stellen, aber gerade das war für mich mal eine gelungene Abwechslung. Das Buch hat mich total mitgenommen und überrascht. Für jeden, der gerne Thriller oder Krimis liest, ist das Buch meinerseits eine echte Empfehlung.
Daher bekommt das Buch von mir

5/5 Sterne

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