Donnerstag, 12. Juli 2018

Liebe in Reihe 27 - Eithne Shortall

Seit langem kommt mal wieder eine Rezension von mir. Diesmal zu "Liebe in Reihe 27" von Eithne Shortall. Viel Spaß beim Lesen. :)






Allgemein zum Buch:


Titel: Liebe in Reihe 27
Autor/in: Eithne Shortall
Genre: Roman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 11. Juni 2018
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch



Inhalt:


Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?



Meine Meinung:


Am meisten erfährt man in diesem Roman über die Protagonistin Cora, da das Buch hauptsächlich aus ihrer Perspektvie geschrieben ist. Cora hängt noch sehr an ihrem Ex-Freund und ist selbst nicht bereit für eine neue Beziehung. Um ihr Leben dennoch mit Liebe zu füllen verkuppelt sie einige der Passagiere, die mit der Airline fliegen, für die sie arbeitet.

Mit Cora bin ich zu Beginn nicht direkt warm geworden. Zwar finde ich die Idee des Buches Passagiere miteinander zu verkuppeln gut, allerdings recherchiert Cora alles über diese Person was sie nur finden kann. So kommt es, dass sie fast zur Stalkerin wird und sogar deren Facebook Profile kontrolliert. Außerdem ist mir Cora viel zu sehr auf ihre vorherige Beziehung fixiert gewesen, so dass sie an manchen Stellen fast krankhaft wirkt.
Dennoch hat sie auch sympathische Charakterzüge und vollzieht Handlungen, die man in meinen Augen als Leser gut nachvollziehen kann.

Im Ganzen ist die Geschichte durch Cora aber eher schwierig zu lesen. Ihre Unstimmigkeit in ihrem Leben verleitet sie fast zur Melancholie, was es dem Leser nicht leicht macht das Buch flüssig und mit Freude zu lesen.
Des Weiteren werden einige Kapitel auch aus der Sicht der verkuppelten Passagiere geschrieben. Auch diese Idee heiße ich sehr wilkommen. Sie wurde in meinen Augen nur nicht allzu gut ausgeführt. Leider wechselt die Geschichte nämlich immer wieder in Coras Perspektive, wenn man gerade der Ansicht ist die Passagiere kennenzulernen. Die Auschnitte im Flugzeug gefielen mir meist sogar besser als die von Cora. Jedoch sind diese leider nie in die Tiefe gegangen, weshalb man sich nicht richtig in die Geschichten einfühlen konnte und sie zum Schluss fast wie "Lückenbüßer" wirkten.

Als Fazit ist zu sagen, dass mir die Idee des Romans super gefallen hat. In der Umsetzung hätte man allerdings einiges überdenken können, weshalb es von mir

3/5 Sterne gibt. 

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