Mit deinem letzten Atemzug - Mary Higgins Clark & Alafair Burke

Meine Rezension zu "Mit deinem letzten Atemzug" von Mary Higgins Clark und Alafair Burke. Viel Spaß beim Lesen. :)






Allgemein zum Buch:


Titel: Mit deinem letzten Atemzug
Autor/in: Mary Higgins Clark mit Alafair Burke
Genre: Thriller
Verlag: Heyne Verlag
Ersterscheinung: 08.04.2019
Seitenzahl: 368 Seiten
Preis: 20,00 € (Gebundene Ausgabe)


Inhalt:


Die bombastische Met-Gala ist eigentlich der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres in Manhattan. Doch dann stürzt Virginia Wakeling, eine steinreiche Witwe und großzügige Mäzenin, vom Dach des Kunstmuseums. Schnell zeigt sich: Es war Mord. Und auch der Mörder scheint gleich festzustehen: Ivan, der über zwanzig Jahre jüngere Personal Trainer und Geliebte der Witwe. Doch wie die Polizei es auch dreht und wendet, sie findet keine Beweise gegen ihn. Drei Jahre später soll Laurie Moran den Fall mit Hilfe ihrer TV-Sendung »Unter Verdacht« endlich aufklären. Je näher sie das Umfeld der Verstorbenen kennenlernt, desto klarer wird ihr, dass es eine Vielzahl weiterer Verdächtiger gibt: Virginias erwachsene Kinder und Verwandte ebenso wie ihre angeblich allerengsten Freunde. Und eine Person darunter hat überhaupt kein Interesse daran, dass Laurie der Wahrheit näher kommt ...


Meine Meinung:


Charakteristisch ist dieses Buch aufgebaut wie jedes andere Werk von Mary Higgins Clark. Es enthält kurze, prignante Kapitel aus den Sichten verschiedener Charaktere.
Diese Art und Weise Bücher zu schreiben gefällt mir in der Regel sehr gut, da einen die kurzen Kapitel motivieren "schnell" noch ein Kapitel mehr zu lesen. Die unterschiedlichen Sichten wiederum geben dem Leser mehr Einblicke und ermöglichen den Rundumblick, der zum Ermitteln einlädt.
Obwohl ich normalerweise ein absoluter Fan von der Autorin bin, konnte mich das Buch nicht hundertprozentig überzeugen. Die Konstellation der Charaktere, gerade innerhalb der Familie Wakeling, sind kompliziert und habe mir einige Schwierigkeiten bereitet. Oftmals wusste ich gar nicht mehr, um wen es eigentlich geht und in welchem Verhältnis derjenige zu der Ermordeten stand.
Die Handlung der Geschichte ist zwar ganz interessant, aber wirklich spannend ist sie in meinen Augen auch nicht. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich beim Lesen die Motivation verloren habe und meine Gedanken auch mal abgeschweift sind. Das Buch lag daher des öfteren einfach nur rum, bis ich mich wieder dazu motivieren konnte, es erneut in die Hände zu nehmen.
Leider war das Ende und der Mörder schlussendlich sehr vorraussehbar. Die üblichen Twists, die Mary Higgins Clark normalerweise einbaut, haben mir gefehlt.
Positiv aufgefallen ist mir erneut Laurie Moran. Man kennt sie nun schon etwas länger und hat durchaus Sympathien für sie entwickelt. Auch das eigentliche Konzept ihrer Show, das in jedem Buch der Reihe eine Rolle spielt, gefällt mir außerordentlich gut. Das verleiht dem jeweiligen Fall nochmal einen gewissen Charme, so dass ich als Leser noch mehr Spaß an dem Fall habe.
Laurie und ihre Familie sind somit eine Konstante, auf die man sich immer wieder freut. Sie vermitteln einem ein vertrautes und heimisches Gefühl.
Im Gesamten hat mich das Buch zwar nicht überzeugen können, aber dennoch war es nicht schlecht.

Daher bekommt das Buch 3/5 Sterne von mir.

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